
Raumweise Heizlastberechnung
Wozu wird eine Heizlastberechnung benötigt? Die Heizlastberechnung ist ein standardisiertes Verfahren, mit dem berechnet wird, wie viel Heizleistung ein Raum oder ein Gebäude benötigt, um eine festgelegte Temperatur zu erreichen und dauerhaft zu halten. Sie ist die Grundlage für die richtige Größe von Heizungsanlagen, Heizkörpern und Wärmepumpen. Die Heizlast wird in Kilowatt (kW) angegeben. Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt: Transmissionswärmeverluste (Wärme, die über Wände, Dach, Fenster und andere Bauteile nach außen verloren geht) Lüftungswärmeverluste (Wärmeverluste durch Lüften und undichte Stellen am Gebäude) Zusatz-Aufheizleistung (zusätzliche Heizleistung, die nach einer Heizpause benötigt wird) Die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 berücksichtigt die Eigenschaften des Gebäudes, zum Beispiel den Standort, die Bauweise, die Raumgrößen und die Nutzung der einzelnen Räume. Eine präzise Heizlastberechnung berücksichtigt all diese Faktoren, damit die Heizungsanlage weder zu groß noch zu klein ausgelegt wird und das Gebäude effizient beheizt werden kann.
Heizlastberechnung
ab 990,00 EUR*
*(einschl. Mwst.)
Der Preis beinhaltet die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831,
Wärmepumpenplanung nach VDI 4645,
Austauschempfehlungen bei vorhandenen Heizkörpern und Durchflussermittlung/Einstellwerte für den hydraulischer Abgleich nach Verfahren B für das VdZ-Formular,
Bestätigung zum Antrag (BzA-ID) bei KfW Förderung, Dokumentation des förderkonformen Einbaus sowie Ausstellung der erforderlichen Bestätigung nach Durchführung (BnD-ID) zur Prüfung durch die KfW um beantragte Fördergelder abrufen zu können.
Für freistehende Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser erhalten Sie vorab ein Angebot.
Hydraulischer Abgleich
Was ist das überhaupt?
Ein hydraulischer Abgleich ist die Einstellung einer Heizungsanlage, sodass jeder Heizkörper oder Heizkreis genau die benötigte Wassermenge erhält. Ohne Abgleich bekommen nahe Heizkörper oft zu viel Heizwasser und entfernte zu wenig – dadurch entstehen ungleichmäßige Wärme, höhere Stromkosten der Heizungsumpe und ein schlechterer Wirkungsgrad der Wärmepumpe oder des Heizkessels. Vielleicht kennen Sie das ja auch?! Der Heizkörper im Wohnzimmer wird brütend heiß, der im Schlafzimmer nur lauwarm und aus dem Heizkörper in der Küche gluckert es nur noch. Ähnlich verhält es sich bei der Wärmeverteilung der Fußbodenheizung, obwohl die gleiche Temperatur eingestellt ist, heizen die Räume unterschiedlich auf. Was wird beim hydraulischen Abgleich gemacht? Die Heizlast der einzelnen Räume wird bei der Heizlastberechnung ermittelt und die erforderliche Wassermenge je Heizkörper oder Fußbodenheizkreis, die passenden Einstellungen an Ventilen und Heizkreisverteilern vorgenommen, die richtige Förderleistung der Umwälzpumpe eingestellt. Das Ergebnis: Die Heizung arbeitet effizienter und verbraucht weniger Energie. Für die KfW-Heizungsförderung (BEG – KfW-Zuschuss 458) hat der hydraulische Abgleich eine wichtige Rolle: Er ist bei wassergeführten Heizungsanlagen grundsätzlich verpflichtend. Er muss von einem Fachunternehmen durchgeführt und bestätigt werden. Es ist dabei Verfahren B (das detailliertere Verfahren) anzuwenden. Ohne den vorgeschriebenen hydraulischen Abgleich kann die Förderung nicht ausgezahlt werden, weil eine technische Mindestanforderung nicht erfüllt ist.
So läuft der Förderprozess für eine Heizungsförderung am Beispiel eines selbst bewohnten Einfamilienhauses in der richtigen Reihenfolge ab:
(falls Sie nicht sicher sind, ob Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist oder erstmal nur grundsätzliche Informationen suchen zum Thema Heizungstausch, empfiehlt sich der
Einbau einer Wärmepumpe mit KfW 458 Zuschuss
1. Heizlastberechnung durchführen lassen.
2. Technische Planung, Angebote einholen, Liste aller förderfähigen Kosten
3. Passende Handwerker auswählen
4. Vertrag unterschreiben - mit Förderklausel (aufschiebende/auflösende Bedingung)
5. Bestätigung zum Antrag (BzA) erstellen lassen
6. Förderantrag stellen mit BzA-ID bei der KfW stellen (30 Minuten)
7. Förderzusage erhalten
8. Wärmepumpe einbauen lassen mit hydraulischen Abgleich
9. Einbau dokumentieren und Bestätigung nach Durchführung (BnD) erstellen lassen.
10. Auszahlung bei der KfW beantragen mit BnD-ID, Rechnungen/ Nachweise hochladen
HEIZLASTBERECHNUNG ANFRAGEN
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Wir werden uns zeitnah telefonisch bei Ihnen melden.
Kontakt
3E-Check Energieberatung
Markus Grebing
Am Hommelshof 41
41352 Korschenbroich
02161 - 4737692
